Paperdot - Asset Manager

UI/UX-Design und Prototyping eines Tools für Animations- und VFX-Pipelines

Gestaltet für kreative Effizienz
Paperdot wurde entwickelt, um ein nahtloses und visuell ansprechendes, einfaches Asset-Management zu bieten. Die Benutzeroberfläche legt den Fokus auf Einfachheit und Übersichtlichkeit, sodass sich Artists auf ihre kreativen Aufgaben konzentrieren können, anstatt Zeit mit komplexen Pipeline-Tools zu verbringen.
Durch den modularen Aufbau lässt sich die Funktionalität flexibel an individuelle Workflows anpassen. So entsteht eine ausgewogene Balance zwischen Einfachheit für Einsteiger und Erweiterbarkeit für erfahrene Nutzer.


Asset-Management neu gedacht
Als Technical Director kenne ich die Probleme von Artists. Mein Ziel war es, klassisches Asset-Management in eine visuelle, kollaborative und intuitive Arbeitsumgebung zu verwandeln. Ausgehend von der Idee eines „Dateibrowsers mit Superkräften“ lag mein Fokus darauf, Einfachheit mit leistungsstarken Funktionen wie Versionierung, Dateiverlauf, Metadatenverwaltung und anpassbaren Ordnerstrukturen zu verbinden. Ziel war es, komplexe Pipelines nahtlos und einfach zu machen, anstatt auf viele verschiedene externe Tools zurückgreifen zu müssen.
Die Benutzeroberfläche wurde vollkommen modular gestaltet: Gelegenheitsnutzer sehen nur die wesentlichen Funktionen, während fortgeschrittene Nutzer ihren Arbeitsbereich per Drag-and-Drop um zusätzliche Tools erweitern können. Ordner und Projekte lassen sich individuell gestalten – ähnlich wie ein persönliches Notizbuch – inklusive Workflow-Vorlagen, Milestones und projektspezifischen Strukturen. Durch die Reduzierung unnötiger Komplexität ermöglicht Paperdot es Artists, sich auf ihre kreative Arbeit zu konzentrieren.

Skalierbare Grundlage für mehrere Plattformen
Der Prototyp wurde in einer Clean Architecture - in Dart/Flutter entwickelt und bildet damit eine robuste, plattformübergreifende Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen. Für Benutzerverwaltung, Authentifizierung und Datenspeicherung wurde Supabase (PostgreSQL) gewählt, um eine maximal skalierbare Umgebung bieten zu können.
Obwohl das System bislang weitgehend konzeptionell geblieben ist, wurde die Architektur von Beginn an modular gedacht. Einzelne Funktionen können unabhängig voneinander ergänzt, entfernt oder angepasst werden, ohne die Gesamtstruktur zu beeinträchtigen. Dieser Ansatz schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich Paperdot zu einem produktionsreifen Asset-Management-System weiterentwickeln kann, das speziell auf die Anforderungen von VFX- und Animationspipelines zugeschnitten ist. Kollaborative Workflows, flexible Projektstrukturen und eine effiziente Nachverfolgung von Assets über verschiedene Plattformen hinweg standen dabei im Mittelpunkt der Konzeption.






